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Covid-19: Allgemeine Hinweise

Die Erkenntnisse im Umgang mit dem Virus Covid-19 wird einen Einfluss auf die zukünftigen konsularischen Einreiseformalitäten nehmen. Jede Region, jeder Staat, jeder Wirtschaftraum (EU) wird die Entwicklung der globalen Pandemie beobachten und flexibel mit Maßnahmen im Umgang mit Geschäftsreisende und Touristen reagieren. Die Flexibilität wird zu einer hohen Dynamik der Veränderung von Regularien und Einreiseformalitäten führen. Eine allgemein gültige Auskunft über Ein-, Aus- und Rückreise Verordnungen ist kaum möglich.

Eine gute Übersicht erhalten Sie vom Auswärtigen Amt und den jeweiligen lokalen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland.

Ab 14. Dez. 2020 können sich Interessierte die neue EU-Corona-App mit den wichtigsten Informationen rund um COVID-19 in den EU-Mitgliedstaaten und Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz auf ihre Mobiltelefone laden. Nutzerinnen und Nutzer erhalten  aktuelle Informationen über die Gesundheitslage, Quarantänemaßnahmen, Testanforderungen und Corona-Warn-Apps. Die App ist kostenlos auf allen Android- und iOS-Geräten verfügbar.

 

Fakten-Check

Die Deutsche Visa und Konsular Gesellschaft analysiert auf Basis von offiziellen Quellen, Recherchen und Gesprächen mit Behörden, die Anforderungen und Möglichkeiten einer Einreise in alle Destinationen weltweit.

https://dvkg.de/de/reise_fakten_check

 

Erläuterung

Die Kategorie EU-Meldepflicht ist in folgenden Fällen zu berücksichtigen:

  • Entsendung eines Arbeitnehmers in ein EU/EFTA Staat
  • Wahrnehmung einer zeitlich befristeten beruflichen Aufgabe von Selbstständigen in einem EU/EFTA Staat

Während dieses Zeitraums gelten Sie als „entsandte Arbeitnehmerin/entsandter Arbeitnehmer" und genießen besondere Arbeitsbedingungen und ‑rechte.

ACHTUNG: es wird nicht zwischen Entsendung und Dienstreise unterschieden. D.h. auch eine Dienstreise ist eine Entsendung und kann zu einer EU-Meldepflicht führen. 

 

Hinweis

In nachfolgenden Fällen ist keine formelle EU-Meldung abzugeben:

  • Selbstständige
  • Künstler
  • Sportler, Schiedsrichter, Mitglieder des Sportlerbetreuerteams, offizielle Delegierte
  • Auszubildende
  • Gastprofessoren, Gastforscher und Teilnehmer an Symposien, Seminaren, wissenschaftlichen Veranstaltungen
  • Entsendungen « im eigenen Namen » in folgenden Fällen:

    • Es gibt keinen Vertrag der zwischen dem entsendenden Arbeitgeber und einem Leistungsempfänger in Frankreich geschlossen wurde.
    • Die entsendeten Arbeitnehmer unterliegen keinerlei Aufsicht durch einen Betrieb oder eine Einrichtung im Empfangsstaat.

Hinweis: es gibt keine Erleichterungen bei Entsendungen innerhalb des Konzerns oder zwischen Betriebsteilen /-stätten. (Quelle: Anweisung Nummer DGT/ RT1/2021 vom 19.01.2021 des französischen Ministeriums für Arbeit, Beschäftigung und soziale Eingliederung)

Gehören Sie zu einer der o.g. Branchen? Weiter Informationen erhalten Sie bei Ihren konsularischen Beratern in München.

 

Für den Zeitraum der Entsendung ist ein örtlicher Vertreter in Frankreich zu benennen, der für den Kontakt mit den Arbeitsinspektoren zuständig ist und sicherstellt, dass das entsendende Unternehmen seinen Verpflichtungen nachkommt.

Nachzuweisende Dokumente:

Bei einer Kontrolle durch den Arbeitsinspektor werden folgenden Dokumente in französischer Sprache gefordert werden (Artikel R.1263-1 des Arbeitsgesetzbuches):

  • A 1-Bescheinigung
  • Arbeitsvertrag
  • Lohnnachweis / Gehaltsnachweis des letzten Monats
  • Nachweis der tatsächlich erfolgten Gehaltsauszahlung (Bank-/Kontoauszug des Empfängers oder Überweisungsnachweis der Unternehmens) des letzten Monats
  • Gesundheitszeugnis
  • Kontaktdaten des gesetzlichen Vertreters in Frankreich (Kontaktdaten inkl. E-Mail und Telefonnummer)
  • Nachweis für das aufnehmende Unternehmen in Frankreich, dass eine Repräsentanz gestellt wird: 'Lettre de Mission'
  • Bei Nicht-EU-Bürgern, Vorlage einer Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung, falls eine solche notwendig ist
  • Lohnnachweis des Monats der Entsendung / Dienstreise - nachträglich
  • Stundenzettel eines jeden Mitarbeiters für jeden gearbeiteten Tag - nachträglich

Diese Liste ist nicht abschließend, die Behörden können weitere Nachweise anfordern, die dann in der Regel innerhalb von zwei Wochen nachgereicht werden können. Der gesetzliche Vertreter in Frankreich erhält die Unterlagen in physischer Form. Er ist verantwortlich bei Anfragen durch die Aufsichtsbehörden die Unterlagen unverzüglich weiterzuleiten. 

 

Ergänzende Informationen

Bitte berücksichtigen Sie, dass bei mehrfacher, ggf. regelmäßiger Aktivität an einem Standort, eine versteckte Betriebsstätten Bildung erfolgen kann. Der Begriff der Betriebsstätte ist in Artikel R 123-40 des französischen Handelsgesetzbuches (Code de Commerce) definiert. Demnach handelt er sich um jede dauerhafte Einrichtung die unabhängig vom Unternehmenssitz oder einer Hauptbetriebsstätte existiert und entweder von der zur Eintragung verpflichteten Person, einem Erfüllungsgehilfen oder einer Person geleitet wird, die ermächtigt ist neue Rechtsbeziehungen mit Dritten einzugehen. Abhängigkeiten für eine Analyse und Bewertung einer möglichen Betriebsstätten Bildung im Ausland sind u.a.:

  • Art der Tätigkeit
  • Zeitlicher Umfang
  • Anzahl der tätigen Mitarbeiter
  • Ort / Lokation der Tätigkeit (feste Geschäftseinrichtung)

Visumbedingungen

  • Die Visa Regularien können sich abhängig der Nationalität des Reisenden unterscheiden. 
  • Reisende mit nicht deutscher Nationalität bitten wir die Visa Berater zu kontaktieren

 

Medizinischer Hinweis

Vorsorge ist besser als Heilen. Das gilt auch bei Reisen in der Welt. Präventionsmaßnahmen richten sich dabei nach Reiseziel, Jahreszeit im Reiseland, Reisedauer und Reisestil sowie nach individuellen Bedürfnissen und besonderen Aktivitäten während der Reise.

Für eine individuelle reisemedizinische Beratung wenden Sie sich bitte an:

Weitere Ansprechpartner erhalten Sie bei reisemedizinisch, erfahrenen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Auch Ihr Hausarzt kann in der Regel bei der Vermittlung behilflich sein.

Präventionsmaßnahmen bei Kurzreisen

Die Gefahr bei Kurzreisen ist häufig die mangelnde Vorsorge und Vorbereitung. Mögen Impfungen und Malariaprophylaxe als lästig erscheinen, kann auch nur eine kurze Reise in ein Hochrisikogebiet lebensbedrohlich sein. Verzichten Sie nicht auf Präventionsmaßnahmen.

Hygiene-Regeln auf Reisen

Hygiene auf Reisen beinhaltet unterschiedliche Themen:

  • Nahrungsmittel- und besonders Trinkwasserhygiene
  • Unterkunftshygiene
  • Sexualhygiene
  • die persönliche Hygiene
  • die Psyche.

Verfolgen Sie das bewährte Motto: „peel it, cook it, boil it or leave it“ (schäl es, gar oder koch es, oder lass es), d.h. konsumieren Sie sauberes Essen und saubere Getränke. Viele Unannehmlichkeiten können Ihnen bei den häufigsten Reiseerkrankungen erspart bleiben:

  • Übelkeit und Durchfall,
  • Fieber
  • Hautprobleme.

 

Schließzeiten des Konsulates / der Botschaft

  • Donnerstag
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